Aktuelle Projekte

Hier finden Sie eine Übersicht der Stipendiaten mit einer kurzen Beschreibung ihrer Projekte.

Projekte der Stipendiaten 2014

Der Traum vom ewigen Leben – Mit Hightech auf der Spur einer europäischen Mumienkultur (2014)

Amelie Alterauge
Der Traum vom ewigen Leben beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden, Methoden der natürlichen und künstlichen Konservierung von Leichnamen werden aus kulturellen und religiösen Gründen angewendet. Der Umgang während des Mittelalters und der frühen Neuzeit mit diesem Thema ist jedoch bis dato nur für die höchsten gesellschaftlichen Kreise (Könige, Kaiser, Päpste) erforscht.

Molae quaesitae (2014)

Eiko Bäumker und Thomas Schaechtle
Das Projekt "Molae quaesitae" ist ein mit Wasserkraft betriebenes System, das Umweltdaten erfasst und die gespeicherten und aufbereiteten Informationen über eine rotierende LED-Anzeige visualisiert. Am stadtnahen Flussufer in Freiburg können Passanten über ihr Smartphone mit dem System interagieren. Das kompakte, leuchtende Wasserrad versorgt nach Anpassung der Drehzahl einen Generator und damit alle anderen Komponenten mit Energie.

Ein Jahr in deinem Leben (2014)

Valentina Boye
"Ein Jahr in deinem Leben (AT)" ist ein Buchprojek, tbei dem sich die Stipendiatin über ein Jahr hinweg intensiv und künstlerisch mit dem Thema Intersexualität und den Menschen, die es betrifft, auseinandersetzt. Anhand von Zeichnungen, Fotografien und Texten dokumentiert und interpretiert sie Begegnungen, Gespräche und Gedanken zum Thema innerhalb eines Jahres.

Locomotif (2014)

Sebastian Brackhane und Mirko Mälicke
Locomotif - Local Community Monitoring and Terrestrial Information Facilitation
Der Schutz des Klimas und der globalen Artenvielfalt sind die dominierenden Themen auf der Agenda internationaler Umweltpolitik des 21. Jahrhunderts. Leider werden in vielen Klima- und Artenschutzprojekten oft konträre Ansätze verfolgt.

Interaktive Kletterwand (2014)

Fabian Fiess und Felix Hundhausen
Die interaktive Kletterwand funktioniert als Videospiel, bei dem die Kletterfläche ein überdimensionales Display darstellt, mit dem die Spieler über touch-sensitive Klettersteine direkt interagieren können. Um diese Interfaces an einer großen Wand erreichen zu können, muss der Spieler klettern.

SPA: Entwicklung einer Software zur automatischen Sentimentprozessanalyse von Texten (2014)

Genevieve Mulack
Immer mehr Menschen nutzen Social Media Plattformen um sich selbst zur Schau zu stellen und ihre Meinungen zu äußern. Dabei produzieren sie eine unheimliche Datenflut an User-generated Content und Nutzerdiskussionen. Diese Daten lassen sich über Webmonitoring messen. Eine besondere Variante ist die automatisierte Sentimentananalyse. Sie untersucht die Emotionen eines Textes anhand der einzelnen Worte, welche als Indikatoren für Sentimente gelten.

Innovative 3D-Visualisierung medizinischer Planungsdaten für die Viszeralchirurgie (2014)

Micha Pfeiffer
Heutzutage wird in der Chirurgie - gerade im Bereich der Viszeralchirurgie (Operationen im Bauchraum) meist vor der Operation ein Scan mithilfe eines CT- oder MRT-Gerätes gemacht. Bei komplizierteren Fällen werden aus den Schichtbildern, die bei dem Scan entstehen, 3D-Abbildungen der Organe erstellt, um Zielstrukturen aber auch Risikostrukturen visualisieren zu können.

Der Klang der Erinnerung (2014)

Liv Scharbatke und Tobias Scherer
Erinnerungen sind das, was uns prägt und uns als Menschen einzigartig macht. Doch was, wenn uns unsere Erinnerungen genommen werden? Durch die Krankheit Demenz ereilt viele Menschen genau dieses Schicksal. Der Verlust ihrer Erinnerungen ist dabei oftmals gleichzusetzen mit dem Verlust der eigenen Identität. Denn Demenzkranke leben in einer Welt, die ihnen immer fremder erscheint und in der sie drohen, sich zu verlieren.

Business Process Model Matching - Geschäftsprozessmodelle abgleichen (2014)

Viktor Schulz
Geschäftsprozesse sind essentieller Bestandteil heutiger Organisationen. Sie werden in Informationssystemen integriert, oder auch auf Basis ihrer Modelle werden Analysen zum Optimieren selbiger verwendet. Insgesamt bilden sie die Voraussetzung für eine erfolgreiche Organisation. Das Abgleichen von Geschäftsprozessen auf Basis von Modellen hat das Ziel, verschiedene Geschäftsprozesse zu vergleichen.

OUS1A - Nature of Digitalism (2014)

Iris Madlen Schwarz und Bennet Konstantin Meyer
0USIA wird eine Plattform zur Definition des Wesens der Digitalität im Hinblick auf Kultur, Kunst und Gesellschaft. Für „Digitalität“ gibt es in unserer Sprache keinen zutreffenden Begriff. Den Terminus „Digitalität“ wird man weder in einem Wörterbuch noch in einem Lexikon finden. Digitalität im Zusammenhang mit digitalen Medien sollte kein vager Begriff bleiben, sondern eine inhaltliche Trennschärfe erhalten.

Modellierung und Analyse der Signalwege IGF und Wnt durch temporale Boolesche Netze (2014)

Lea Siegle und Julian Schwab
In unserer alternden Gesellschaft werden Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes, Krebs und kardiovaskuläre Dysfunktionen ein immer gewichtigeres Problem. Um diese Krankheiten verstehen und behandeln zu können, muss man den Prozess der Alterung verstehen. Auf molekularbiologischer Ebene spielen Signalwege eine wichtige Rolle bei der Alterung. Hier sollen insbesondere die im Alterungsprozess implizierten IGF- und der Wnt-Signalwege untersucht werden.

Entwicklung einer elektronischen Landmarke zur Indoor-Lokalisierung (2014)

Nikolas Simon
Die Lokalisierung von Personen in Gebäuden gehört zu den bedeutendsten Herausforderungen der heutigen Zeit, da hier Lokalisierungssysteme basierend auf GPS-Signalen nicht zur Verfügung stehen. Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete dieser Systeme ist die Unterstützung von Rettungskräften bei deren Einsatz in Katastrophenszenarien.

Lagekorrektur in der Strahlentherapie mittels virtuellen Patientenmodells und Tiefensensoren (2014)

Thomas Wollmann
Ungefähr 50 bis 60 Prozent der Krebspatienten werden mit Strahlentherapie behandelt. Die Hauptaufgabe in der Strahlentherapie ist es, möglichst viel Strahlung in Krebsregionen zu deponieren. Gleichzeitig muss gesundes Gewebe geschützt werden. Bei Risikoorganen müssen Toleranzgrenzen eingehalten werden. Aus biologischen Gründen wird die Therapie in mehrere Fraktionen unterteilt. Im Laufe der Therapie ändert sich der Patient ständig.